Anti-Aging




Hanf & CBD: Anti-Aging-Produkte

In höheren Lebensjahren nach wie vor jung aussehen: Dieser Wunsch treibt die Menschheit schon ewig um. Diverse Versuche, der sichtbaren Hautalterung entgegenzuwirken, sind so alt wie unsere Geschichte.

Anti-Aging historisch betrachtet

Die Pharaonin Cleopatra setzte um die Zeitenwende auf das Bad in Milch und Honig, um ihre Haut zu pflegen. Seit der Spätantike kannten die Menschen Seife, die mit immer raffinierteren Rezepten stetig verbessert wurde. Einige alte Seifen wie die Savon de Marseille werden bis heute verkauft, ihr Rezept reglementierte Ludwig XIV. schon im 17. Jahrhundert. Das verwundert nicht: An den französischen Höfen der Renaissance und des Barock standen Seifen, Salben, Cremes und Parfums hoch im Kurs. Dennoch scheint die genetische Veranlagung der menschlichen Haut zur Faltenbildung im Alter unüberwindbar. Auch damit wollten sich allerdings schon unsere Vorfahren nicht abfinden, weshalb man in Asien seit mindestens 2.000 Jahren Hanf als Basis für Anti-Aging verwendet.

Nachgewiesenermaßen helfen seine Wirkstoffe, darunter vorrangig Cannabidiol, gegen die Hautalterung. Die alten Chinesen erkannten das, auch wenn sie es noch nicht wie wir heutzutage biochemisch begründen konnten: Es sind die CBD-Rezeptoren mit ihrer Wirkung auf unseren Hormonhaushalt und die im Hanföl enthaltene Gamma-Linolensäure, welche die Feuchtigkeit der Haut bindet und damit für mehr Fülle und Glätte sorgt, wenn wir gleichzeitig genug trinken. In bestimmten Weltregionen hielt man konsistent bis ins 21. Jahrhundert an Hanfprodukten fest, im Westen allerdings waren sie ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wegen ihres Missbrauchs als Rauschmittel geächtet und später verboten. Erst seit einigen Jahren erleben sie wieder einen Aufschwung: Das berauschende THC wurde aus ihnen verbannt, das pflegende und auch bei innerer Anwendung grundgesunde Cannabidiol hingegen wird vielfältig genutzt ? auch für die Hautpflege. Es erweist sich nämlich als probates Anti-Aging-Mittel.

Hautpflege auf der Basis von CBD

Das nicht psychoaktive Cannabinoid CBD (Cannabidiol), das aus Hanf gewonnen wird, bekämpft die Anzeichen der Hautalterung recht effektiv. Zwar ist diese ein biologischer Prozess, den wir nicht grundsätzlich aufhalten können. Die Produktion von Elastin und Kollagen lässt mit den Lebensjahren unweigerlich nach, wodurch die Haut an Fülle und Spannkraft verliert. Auch die Fettproduktion sinkt: Ältere Haut ist meistens etwas trockener. Eine ziemlich starke Wirkung haben freie Radikale, die zum vorzeitigen Absterben von Hautzellen führen.

Doch Cannabidiol ist unter anderem auch ein sehr starkes Antioxidans und fängt damit die freien Radikale. Auch das sorgt für eine jünger erscheinende Haut. Die Ölproduktion der Talgdrüsen wird ebenfalls positiv durch den Auftrag von CBD-Cremes beeinflusst, wie man spätestens seit 2008 durch Studien weiß. Der wichtigste Effekt dürfte aber der Ausgleich des Verlusts von körpereigenen Endocannabinoiden durch zugeführtes Cannabidiol sein. Diese Endocannabinoide steuern hormonell die Hautgesundheit. In höheren Lebensjahren funktionieren sie nicht mehr so gut. CBD gleicht diesen Verlust aus. Daher sind Pflegeprodukte auf der Basis von Hanf für das Anti-Aging mehr als ein Geheimtipp: Fast alle großen Marken integrieren sie inzwischen.